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Berlin braucht Bäume, erneuerbare Energie und Wärme

… denn wir wollen ein gutes soziales und ökologisches Klima für alle in der Stadt, die gezielt mit Brandenburg kooperiert und ihre internationalen Verpflichtungen erfüllt!
Ohne Bäume und Biomasse gibt es kein Leben, auch nicht in Berlin, wo Bäume und andere Pflanzen nicht ausreichend gepflegt werden und überflüssigen Bauobjekten weichen müssen, die dann für noch mehr Dreck, Lärm und Stress sorgen. Das verschmutzt die Luft, heizt die Stadt auf, lässt das Regenwasser Wege unbegehbar machen, vergeudet Energie, beeinträchtigt die Lebensqualität der Berlinerinnen und Berliner! Das ist asozial!
Die Produktion von Strom, Wärme und Kraftstoffen aus Biomasse ist eine der Hauptursachen für die ökologischen und globalen Probleme und Berlin macht mit!

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Auch 10 Jahre nach dem Volksentscheid: „Rekommunalisierung der Berliner Energieversorgung!“

Dass der Privatisierungswahn der 1990er und Nullerjahre einen hohen Anteil am katastrophalen Stand der erforderlichen Energie- und Wärmewende hat, gilt nunmehr als gesichertes Wissen. Daher haben wir vor 10 Jahren mit dem Gesetz zur Stromnetz-Rekommunalisierung über einen Volksentscheid einen radikalen politischen Einschnitt auf den Weg gebracht, der danach zur Gründung der kommunalen Berliner Stadtwerke führte.

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Wieder ein Referendum in Berlin?

Berliner Fernwärme in Berlin’s öffentliche Hand!

Vor einer Woche forderte der Berliner Energietisch gemeinsam mit anderen Akteuren der demokratischen Zivilgesellschaft erneut, die Rekommunalisierung der hauptstädtischen Fernwärmeversorgung zu ermöglichen und zu betreiben. Angesichts der rasant wachsenden klimatischen, sozialen und ökologischen Probleme sieht sich das Plenum des Berliner Energietisches nunmehr zu einem weiteren Schritt gedrängt: Sollte der schwedische Staatskonzern Vattenfall die Fernwärmeversorgung nicht zu einem ökonomisch begründeten Preis an das Land Berlin verkaufen, bläst es zum Start der Kampagne für die Enteignung bzw. Vergesellschaftung des Fernwärmesystems.

Erste Gespräche mit potenziellen Partnerorganisationen haben bereits stattgefunden. Der Berliner Energietisch ist nach wie vor davon überzeugt, dass die Rekommunalisierung der Fernwärmeversorgung eine Bedingung für soziale Gerechtigkeit und Solidarität und für die erforderliche Energie- und Wärmewende ist.

Berliner Energietisch
c/o Bürgerbegehren Klimaschutz
Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin
Kontakt: info@berliner-energietisch.net, mobil: 017662015902
Berlin, den 12.07.2023

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Berliner Energietisch ist und bleibt solidarisch mit KlimaNeustart Berlin

Der Berliner Energietisch hat sich mit seiner Gründung für die Nutzung von Instrumenten der partizipativen Demokratie, um demokratisch eine soziale, solidarische und ökologische Energiewende einzuleiten bzw. zu beschleunigen, ausgesprochen. An dieser Praxis hat er konsequent festgehalten und insbesondere einen Volksentscheid zur Rekommunalisierung des Berliner Stromnetzes organisiert. Deshalb können wir das Anliegen und die Aktivitäten von KlimaNeustart, Berlin mittels direkter Demokratie schnellstmöglich klimaneutral zu machen, nur unterstützen und die Zusammenarbeit vertiefen. Wir teilen auch die Kritik an der Senatspolitik und die Einschätzung, dass die Verkündigung des Klimanotstandes von 2019 nicht in eine dem entsprechende Energie- und Klimaschutzpolitik im Land Berlin mündete. Wir teilen auch die Enttäuschung darüber, dass der Berliner Senat beschlossen hat, den Volksentscheid „Berlin 2030 klimaneutral“ auf den 26. März zu legen. Schließlich sieht das Abstimmungsgesetz vor, Volksentscheide mit Wahlen terminlich zusammenzulegen.

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Sozial und ökologisch nachhaltige energetische Gebäudesanierung!

Mehr als ein Drittel des Endenergieverbrauchs und ungefähr 30 Prozent der CO2-Emissionen entstehen im Gebäudesektor. Trotzdem hat die umwelt-, klima- und insbesondere sozial gerechte energetische Gebäudesanierung im Bund und in Berlin noch immer nicht die erforderliche Priorität.

Nach wie vor wird eher eine neue Gasheizung eingebaut, statt ein Gebäude zu sanieren. Einer überfälligen Sanierungsrate von 3-5 Prozent pro Jahr steht eine jämmerliche Sanierungsrate von schätzungsweise einem Prozent gegenüber. Wenngleich die energetische Gebäudesanierung, die auch in der EU als ein Schwerpunkt der Klimaschutzpolitik gesehen wird, stark von Weichenstellungen auf der Bundesebene abhängig ist, ist das Land Berlin gefordert, gegenüber dem Bund aktiv zu werden. Entsprechende Initiativen aber stehen aus.

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„Öffentlich“ als fortwährende Herausforderung und Kampfaufgabe

Wir vom Berliner Energietisch wollen, dass jeder Mensch selbstbestimmt in Würde, solidarisch mit den Anderen und in intakter Natur leben kann. Daher sollen alle an gesellschaftlichen Richtungsentscheidungen und d.h. insbesondere an relevanten Entscheidungen zum Eigentum teilhaben können. Öffentliches Eigentum soll jedem Menschen ermöglichen helfen, an Bildung, medizinischer Versorgung und Pflege auf hohem Niveau zu partizipieren, vor Gewalt und Klima- und Umweltzerstörung geschützt zu werden, menschenwürdig zu wohnen, sozial und ökologisch mobil zu sein, Freizeit zu genießen, an Kultur teilzuhaben. Das öffentliche Eigentum muss also quantitativ wachsen und qualitativ verändert bzw. fortschreitend verbessert werden, weshalb seine Verteidigung, Stärkung und Demokratisierung unser ständiges Anliegen ist.

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Unser Selbstverständnis und eine kleine Orientierungshilfe beim großen Problem Energiearmut

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Brief des BET an die regierende Bürgermeisterin

An die Regierende Bürgermeisterin von Berlin
Frau Franziska Giffey

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Stellungnahme Klimaschutz- und Energiewendegesetz

Stellungnahme, 11. Juni 2022. Das Plenum des Berliner Energietisches hat sich an der Konsultation zur Fortschreibung des Berliner Klimaschutz- und Energiewendegesetzes beteiligt.

Es hat die Positionen von Kohleausstieg Berlin (jetzt: Berlin erneuerbar!), an deren Formulierung BET-Mitglieder mitgewirkt haben, unterstützt. Darüber hinaus haben wir eigene Erwartungen bzw. Forderungen und zu klärende Fragen formuliert:

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Energiearmut: Rede des Berliner Energietisches, 02. Februar 2022

Rede des Berliner Energietisches, 02. Februar 2022

Sehr geehrte Frau Staatssekretärin,
Sehr geehrte Damen und Herren von den Medien,
Liebe Freundinnen und Freunde,

Zunächst vielen Dank, Frau Staatssekretärin, dass Sie nach längerem Hin und Her uns stellvertretend für die Senatorin Frau Kipping empfangen. Danke auch für die formale Antwort Ihrer Behörde auf unser Schreiben an die Senatorin.

Dennoch hatten wir mehr Aufgeschlossenheit für unser Anliegen, gemeinsam gegen Energiearmut vorzugehen, erwartet.

Das Thema bewegt den Berliner Energietisch seit seiner Gründung im Jahre 2011 und war ein Gegenstand unseres Gesetzentwurfes zur Rekommunalisierung der Berliner Energieversorgung, den wir 2013 zum Referendum brachten. Wir haben auch immer wieder Aktionen gegen Energiearmut veranstaltet wie eine symbolische Unterbrechung einer Weihnachtslichterkette oder erst vor einigen Wochen, im Dezember vor dem Roten Rathaus.