Anti-Kohle-Widerstand ist international:
Probemenschenkette vom Lausitzer Platz zur Warschauer Straße

Mit einer Probemenschenkette am 8. August 2014 vom Lausitzer Platz zur Warschauer Straße wollen wir gegen die neuen Braunkohletagebaue in der Lausitz und in Polen demonstrieren! Mit unserer Aktion rufen wir zum Widerstand auf und werben für die internationale Anti-Kohle-Kette am 23. August von Kerkwitz nach Grabice. Dort wollen wir gemeinsam mit vielen tausend Anti-Kohle-Aktivist_innen aus vielen Ländern Europas gegen die klimazerstörende Braunkohle und den Aufschluss neuer Tagebaue demonstrieren.

Mit der Probemenschenkette tragen wir den Widerstand auch nach Berlin. Der Atom- und Kohlekonzern Vattenfall ist Grundversorger für den Strom in Berlin. Er betreibt mehrere Kohlekraftwerke in Berlin. Mit den Steinkohlekraftwerken Moabit und Berlin Reuter und dem Braunkohlekraftwerk Berlin-Klingenberg werden auch in Berlin riesige Mengen klimaschädlicher Kohle verfeuert. Damit muss Schluss sein!

Wir fordern:
- Ein gesetzliches Verbot für den Aufschluss von neuen Tagebauen!
- Keine neuen Tagebaue in der Lausitz und in Polen!
- Schnellstmöglicher Ausstieg aus der Kohleverfeuerung durch ein bundesweites und europäisches Kohleausstiegsgesetz!

Deshalb gehen wir mit einer Probemenschenkette auf die Straße!

Wir treffen uns:
Freitag, 08. August 2014
16.00 Uhr
Lausitzer Platz (U-Bahnhof Görlitzer Str.)

NaturFreunde Berlin, Anti Atom Berlin, CLoF e.V., Grüne Liga Berlin, Berliner Energietisch, BürgerBegehren Klimaschutz, BUND Berlin, PowerShift, Bündnis 90/Die Grünen Berlin

 


 

Eckpunkte für die neugegründeten Berliner Stadtwerke im Rahmen einer zukunftsorientierten Energiepolitik

An diesem Mittwoch tagt erstmalig die kürzlich eingesetzte Enquete-Kommission „Neue Energie für Berlin“ im Berliner Abgeordnetenhaus. Das Gremium aus Politiker*innen und Expert*innen soll Empfehlungen für die energiewirtschaftlichen Zielsetzungen Berlins sowie die dazu nötigen Strukturen des Landes erarbeiten. Stefan Taschner, einer der Sprecher des Berliner Energietisches, wird der Kommission angehören. Aus diesem Grunde präsentiert heute der Berliner Energietisch Eckpunkte für die neugegründeten Berliner Stadtwerke im Rahmen einer zukunftsorientierten Energiepolitik. Hier geht's zur Stellungnahme.

 


Menschenkette „Anti-Kohle-Kette – Gemeinsam für die Energiewende“

In der Lausitz, an der polnisch-deutschen Grenze, spielt sich eine der größten Umweltkatastrophen Europas ab. Ein breites Bündnis, im dem auch der Berliner Energietisch vertreten ist, möchte ein deutliches Zeichen gegen Braunkohle und neue Tagebaue setzen. Am 23. August 2014 soll deswegen eine Menschenkette zwischen Kerkwitz im deutschen Teil der Lausitz und dem polnischen Grabice entstehen. Kohle ist ein weltweiter Klimakiller. Dennoch hält die Rot-Rote-Regierung in Brandenburg weiter an ihr fest. Denn für die Regierung steht die Kohle als Brückentechnologie für die Energiewende fest. Dass Deutschland die Energiewende, aber ohne Kohle schaffen kann und muss, wollen sie nicht sehen. Deutschland braucht Vattenfalls dreckigen Kohlestrom nicht und deswegen sagen wir der Braunkohle den Kampf an! Um erfolgreich zu sein, brauchen wir Eure Unterstützung. Kommt deshalb zahlreich in die Lausitz und macht mit bei der Anti-Kohle-Kette
Darüber hinaus könnt Ihr für eine lebenswerte Zukunft ohne Kohle die Petition unterschreiben!

 

 


   Abstimmungsergebnis

Berlinweit stimmten im Volksentscheid am 3.11. 83 Prozent der Abstimmenden für Stadtwerke und Stromnetze in Berliner Hand. In allen Bezirken, ob Ost oder West, gab es eine riesige Mehrheit an JA-Stimmen. Dennoch scheiterte der Volksentscheid denkbar knapp am 25 Prozent Zustimmungsquorum (ein Viertel aller Berliner Wahlberechtigten müssen im Volksentscheid zustimmen). Alle Ergebnisse im Überblick gibt es hier.

Wir bedanken uns bei 599.565 Berlinerinnen und Berlinern für die Unterstützung!

 

 

Neben sehr vielen privaten Spenden wird die Kampagne unterstützt von:

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haleakala

 

 

An diesem Mittwoch tagt erstmalig die kürzlich eingesetzte Enquete-Kommission „Neue Energie für Berlin“ im Berliner Abgeordnetenhaus. Das Gremium aus Politiker*innen und Expert*innen soll Empfehlungen für die energiewirtschaftlichen Zielsetzungen Berlins sowie die dazu nötigen Strukturen des Landes erarbeiten. Stefan Taschner, einer der Sprecher des Berliner Energietisches, wird der Kommission angehören.

Aus dem Grunde präsentiert heute der Berliner Energietisch Eckpunkte für die neugegründeten Berliner Stadtwerke im Rahmen einer zukunftsorientierten Energiepolitik.

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